Wie erkenne ich gutes Olivenöl? – 5 Merkmale die zählen
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Wie erkenne ich gutes Olivenöl? – 5 Merkmale die zählen
Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. Im Supermarkt stehen Dutzende Flaschen nebeneinander – aber was steckt wirklich drin? Als Produzent von premium Olivenöl aus Griechenland verraten wir dir, worauf es wirklich ankommt.
1. Die Bezeichnung: "Natives Olivenöl extra" ist Pflicht
Nur Olivenöl der höchsten Güteklasse darf sich "natives Olivenöl extra" nennen. Es wird ausschließlich mechanisch gewonnen, ohne Wärme oder chemische Zusätze. Der Säuregehalt muss unter 0,8% liegen. Alles andere – "Olivenöl" oder "Olivenöl aus raffiniertem Olivenöl" – ist minderwertig.
2. Kaltextraktion: Temperatur entscheidet über Qualität
Bei der Kaltextraktion wird das Olivenöl bei maximal 27°C gepresst. So bleiben alle wertvollen Polyphenole, Antioxidantien und Aromen erhalten. Wärme zerstört diese wertvollen Inhaltsstoffe – achte also immer auf den Hinweis "Kaltextraktion" oder "Kaltpressung" auf dem Etikett.
3. Frühe Ernte: Der Erntezeitpunkt macht den Unterschied
Olivenöl aus früher Ernte – wenn die Oliven noch grün sind – hat einen deutlich höheren Gehalt an Polyphenolen und einen intensiveren, fruchtigeren Geschmack. Später geerntete, reife Oliven liefern zwar mehr Öl, aber weniger Qualität. Bei 8:26 Histories setzen wir ausschließlich auf frühe Ernte, die immer Mitte bis Ende Oktober stattfindet. Frühe Ernte ist nicht bei allen Produzenten der gleiche Zeitpunkt. Manche fangen früher als andere mit der Ernte an. Da spielt das Klima, das Wetter und die Lage der Felder unter anderem eine große Rolle.
4. Herkunft und Transparenz
Gutes Olivenöl nennt dir genau woher es kommt – am besten bis zur Region oder sogar zur Olivensorte. Vage Angaben wie "Mischung aus EU-Olivenölen" sind ein Warnsignal. Unser Olivenöl stammt aus Griechenland, aus der Insel von Evia, da wo unsere Familie auch herkommt. Wir produzieren unser Olivenöl aus 2 wichtigen griechischen Sorten, Manaki und Throubolia aus der Ägais.
5. Geschmack und Geruch: Deine Sinne lügen nicht
Hochwertiges natives Olivenöl extra riecht frisch und fruchtig – nach grünen Tomaten, frisch gemähtem Gras oder Artischocken. Im Geschmack sollte es leicht bitter und pfeffrig im Abgang sein. Das ist kein Defekt, sondern ein Zeichen für hohen Polyphenolgehalt. Billiges Olivenöl schmeckt flach und neutral, ohne starke Aromen und Geschmacksrichtungen.
Fazit
Gutes Olivenöl erkennst du an der Bezeichnung "natives Olivenöl extra", der Kaltextraktion, der frühen Ernte, einer transparenten Herkunftsangabe und einem intensiven Geschmack. Bei 8:26 Histories erfüllen alle unsere Olivenöle diese Kriterien – weil wir selbst keine Kompromisse machen.